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Bericht zur Reise nach Addis – Januar 2025

  • jonaslindner
  • 11. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Im Januar 2025 reisten Jonas und Jakob – einer der HfEO-Unterstützer der ersten Stunde – nach Addis Abeba, um sich ein direktes Bild der Situation vor Ort zu machen.

Im Mittelpunkt der Reise standen der Besuch des Waisenhauses, der Austausch mit den Verantwortlichen sowie die Überprüfung der zuletzt umgesetzten Projekte.

Aktuelle Lage im Waisenhaus

Vor Ort berichtete die Obernonne, Schwester Tsigge, über die derzeitige Versorgungssituation. Der Vorratsspeicher des Heims befand sich auf einem niedrigen Niveau.

Die angespannte wirtschaftliche Lage im Land sowie starke Preisschwankungen erschweren weiterhin die verlässliche Beschaffung von Lebensmitteln. Das Heim arbeitet daran, sich durch eigene landwirtschaftliche Flächen zunehmend selbst zu versorgen. Eine vollständige Autarkie ist aktuell jedoch noch nicht möglich.

Auffüllung des Lebensmittelvorrats

Gemeinsam mit unserem langjährigen Freund Bishema wurden verschiedene Händler kontaktiert, Preise verglichen und größere Mengen an Grundnahrungsmitteln eingekauft.

Beschafft wurde unter anderem: Getreide, Reis, Nudeln und Speiseöl.

Durch diese Einkäufe konnte der Vorratsspeicher wieder aufgefüllt und die Versorgung der Kinder für die kommenden Wochen gesichert werden.

Unterstützung eines weiteren Waisenhauses

Bereits vor der Reise bestand Kontakt zu Schwester Fikerte, die ein weiteres Waisenhaus nordöstlich von Addis Abeba leitet.

Aufgrund der derzeitigen Sicherheitslage war ein persönlicher Besuch in dieser Region nicht möglich. Schwester Fikerte wies jedoch auf einen dringenden Bedarf an neuen Bettdecken für die 24 Kinder in ihrem Heim hin.

Daraufhin wurden bei lokalen Textilhändlern neue Bettdecken beschafft und per Transporter direkt an das Waisenhaus geliefert.

Fazit

Die Reise ermöglichte einen direkten Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort sowie eine gezielte, unmittelbare Unterstützung in zwei Einrichtungen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen wurde durch die Spenden der Unterstützerinnen und Unterstützer ermöglicht. Weitere Berichte folgen - es gibt viel zu tun!


Amasegnalo – Vielen Dank.



 
 
 

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